derglaeserne | 30 Mai, 2008 22:09

„Gestaltete Farbfenster“, meint Martin Halter Glasmaler/Glaskünstler Bern, „ ...können in der Fläche die Bewegungszüge innerhalb einesGebäudes, seine Strukturen und auch die des architektonischen Umraumesaufnehmen, um sie in Kompositionen zu konzentrieren, die als geformteLichtquellen sich wiederum unmittelbar auf den Raum auswirken und ihn so inseiner Aussage bestärken“.
Um eine homogene Integration im Bau zu erreichen,braucht es viel Verständnis, Sensibilität und Erfahrung auf dem Gebiet dieserKunstform. Denn Glaskunst-Inszenierungen (Projektionen) sollen die Architekturweder übertrumpfen noch sie durch beliebigen Dekor banalisieren. Zwischendiesen beiden Polen eröffnet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie aktuelleGlaskunst und Architektur zu einem Gefüge in stiller Harmonie zusammenwachsenkönnen.
Die Architekturbezogenheit eines Farbfensters (einer integriertenGlasbild-Komposition) macht es zum eigenständigen Interpreten all dessen, wasauch die restliche Materie des Raumes auf ihre und andere Weise darstellt:Durchlässigkeit und Begrenzung, Licht und Abdunkelung, Ortsbestimmung undDefinition des Ortes. Durch die farbige Lichterscheinung lässt sich dembegrenzten Raum ein ideeler unbegrenzter Kunstraum gegenübersetzen undgleichzeitig auch eine Verbindung zur Aussenwelt herstellen. info@glasmalkunst.ch
Glasmaler, Glaskünstler, Designer Martin Halter /ART IN MARTIN aus Bern, führt in 3. Generation, das von seinem Grossvater 1916 in Bern gegründete Atelier für Glasmalkunst. Neben der Aufgabenerfüllung von Restaurationen an Kirchenfenstern, Glasgemälden jeglicher Stilepochen, projektiert, gestaltet er neue gläserne Seherlebnisse und setzt sie als Bestandteil architektonischer Kreation in die Realität um. Seine kreative Glasarbeiten beinhalten ein sehr breit gefächertes Spektrum, was in seiner ständigen Atelier-Ausstellung dokumentiert und ausgestellt ist (Besuchstermine, auch für Führungen nach Vereinbarung info@glasmalkunst.ch