dergläserne's Weblog

Glasmalerei - eine situative Momentaufnahme zum Thema Restauration (Reparaturen /Unterhalt)

derglaeserne | 27 März, 2008 21:47

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Glaskunst, Glasmalerei aktuell - neue Seherlebnisse in der Architektur

derglaeserne | 16 März, 2008 17:07

Die Kunstform der Glasmalerei (Entwicklungsgeschichte) reicht weit zurück, bis 7. Jh. n. Chr.. Kurz nach dem Jahr 1000 war die Eigenständigkeit der Glasmalkunst soweit entwickelt, dass sie sich in absolut überzeugender Weise darzubieten vermochte. Die damalige Einschätzung des Stellenwertes der Glasmalerei, war mitunter sehr hoch und sie entwickelte sich uneingeschränkt,  bis in die Hochgotik in ihrer ursprünglichen Form weiter. Es entstanden europaweit zur damaligen Zeit, eine Vielzahl, insbesondere von grossen Kirchen und Kathedralen. Die meisten von ihnen wurden mit grossartigen Kirchenfenstern ausgeschmückt, hatten diese die primäre Aufgabe neben Schutz vor Wind und Wetter in den kirchlichen Räumen, Gottes Nähe erinnernd darzubieten. Natürlich sind Kirchenfenster bis auf den heutigen Tag ein Begriff. Da und dort werden solche, allerdings in weit geringerer Zahl, immer noch für Kirchen umgesetzt und realisiert.

Von vielen wird die Tatsache kaum wahrgenommen, dass sich diese Kunstform auch sehr gut in die aktuelle Architektur integrieren lässt. Weil eben die Glaskunst wandelbar bleibt, ist sie durchaus dazu geeignet, einem bestehendem oder neuem Raumbehältnis seine ihm zustehende Identität zu verleihen. Die Faszination von Licht und Farbe bringt neue Aspekte in die Umgebung, überall dort, wo sich Menschen aufhalten, leben oder arbeiten. Die gestalterische Vielfalt mit farbigem Glas lässt sich jeweils auf die räumlichen Gegebenheiten ausrichten. Die Architekturbezogenheit eines Farbfensters (einer Glasbild-Komposition) macht es zum eigenständigen Interpreten, all dessen, was auch die restliche Materie des Raumes auf ihre und andere Weise darstellt: Durchlässigkeit und Begrenzung, Licht und Abdunkelung, Ortsbestimmung und Definition.

Grenze zwischen innen /aussen 

Bei einem Grossteil der aktuellen Architektur ist Glas auch als kreative Aussage ein unverzichtbarer Bestandteil. Aber, in der Regel nehmen wir den Einsatz von Floatglas als Verpackung für mehr oder weniger kühne Hochbaukonstruktionen wahr. Die ursprüngliche Funktion, die subtile Definition der Grenze zwischen innen und aussen verkommt immer mehr zur rein energie-ökonomischen Fragestellung. Gerade durch den partiellen Einsatz von farbiger Glaskunst, in der heutigen Architektur, bestünde eine einmalige Chance, die technikästhetische Architektursprache weiter zu entwickeln, die einer längst geforderten dynamisch-kommunikativen Architektur besser Rechnung tragen könnte.

Seit Jahrzehnten befassen wir uns damit und hatten bisher auch einige Projekte verwirklichen können. Inzwischen haben wir mehrere, bediener-freundliche Montage-Systeme entwickelt, die in ihrer Art so ausgerichtet sind, dass bereits eingebaute Isoliergläser unangetastet bleiben. Das heisst, für eine Nachrüstung mit farbiger Glaskunst, bedarf es keiner teuren baulichen Massnahme. Eine vielfältig und breit abgestützte, dokumentierte Atelier-Ausstellung erwartet sie zur Einsichtnahme (Besuchstermine nach Vereinbarung Tel. 031 331 42 66 /info@glasmalkunst.ch).

Martin Halter Glasmaler und Kunstglaser, führt in der 3. Generation, das von seinem Grossvater 1916 gegründete Atelier für Glasmalkunst in Bern

 

Herzlichen Glückwunsch!

derglaeserne | 16 März, 2008 16:56

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